Da diese Frage immer wieder auftaucht wollen wir ein wenig weiter darauf eingehen.

Ein Barcamp ist zuerst einmal eine Veranstaltung zu einem gewissen Thema. Im Unterschied zu einem Vortrag oder einer Konferenz, bei denen von wenigen Rednern „Wissen“ an die Teilnehmer vermittelt wird, wird beim Barcamp im Vorfeld eine Wunschliste von Unterthemen des ausgerufenen Gesamtthemas, in unserem Fall natürlich Opencaching, gesammelt. Zur „Wunschliste“ melden sich dann Interessenten, die gerne etwas zu dem Thema erfahren oder beitragen möchten. Gibt es ausreichend Meldungen wird aus dem Wunsch ein „Act“.

Sämtliche Acts kommen auf eine für alle einsehbare Agenda – in aller Regel gibt es sowohl auf der Agenda als auch im Camp ein wenig Luft um spontane Acts unterzubringen – damit jeder sich die für ihn passenden Acts planen und besuchen kann.

Ein Act sollte – muss aber nicht – in einer überschaubaren Gruppe stattfinden, so daß alle Teilnehmer die Möglichkeit bekommen ihr Wissen einzubringen oder Fragen zu stellen. In der Urversion des Barcamp bleibt man so lange bei einem Act bis man nichts mehr beitragen oder erfahren kann, um dann beim nächsten Act sein Wissen zu erweitern oder beizutragen. Es soll vorkommen, dass die meist jungen / jugendlichen Teilnehmer an Ort und Stelle übernachten, um entweder am nächsten Morgen gleich weiter zu diskutieren, oder um die Teilweise weite Heimreise am nächsten Tag besser zu bewältigen.

Warum ein Barcamp?

Dafür gibt es gleich mehrere Antworten. Die HQ-Welt ist kein „PC-Spiel“ im Sinne einer Unterhaltungssoftware, viel mehr ist die HQ-Welt eine ungewöhnliche Lösung um zwischen verschiedenen Videokonferenzen ohne holpriges Wechseln der Konferenzräume hin und her zu springen. Das kann eine Unterhaltung zwischen 2-4 Personen, nur durch „zusammenstehen“, das Betreten eines (Jitsi-Meet-)Konferenzraumes, ein (aufgezeichneter) Videobeitrag oder der Besuch eines Livestreams sein. Natürlich versuchen wir auch verschiedene Unterhaltungs- und Überraschungselemente in die HQ-Welt einzubauen, das ist aber eher Beiwerk. Das Barcamp und dessen Acts sind das „Programm“, welches um so vielfältiger und unterhaltsamer wird je mehr Act-Moderatoren sich finden.
Ein Barcamp bietet großen Spielraum bei der Gestaltung der Acts: Disskussion, Vortrag, Workshop, Meditation uvm. ohne großen Aufwand für den Moderator. Dieser sollte natürlich schon etwas zum Thema sagen können, oder zumindest die Hintergründe zum Leiten der Diskussion haben, er braucht aber weder besondere Ausrüstung (außer Mikrofon und Webcam), noch irgendwelche Superkräfte.
Ein Barcamp bietet unserer Meinung nach eine unkomplizierte Methode um vielfältigen und interessanten Inhalt zu liefern.

Was erwartet mich auf dem HQ-Welt Barcamp?

Das haben wir unter anderem hier im Opencaching Forum festgehalten, oder vielmehr wird es dynamisch aktualisiert.