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lessions learned 4

technische learnings Teil 5

5 Jetzt schnappen wir uns den Jitsi-Server

Was ich da Schritt für Schritt alles gemacht habe:

  • Eine (sub)Domain passend auf den zukünftigen Jitsi-Meet Server zeigen lassen
  • Eine Ubuntu 20.04 Instanz erschaffen
  • den Hostnamen in /etc/hosts und via hostnamectl korrekt auf den DNS-Namen setzen
  • Den Jitsi-Meet Server habe ich nach einer einfachen Anleitung im Internet aufgesetzt, am wichtigsten erscheint mir der Hostname, sonst kann weder letsencrypt noch der Serverzugriff richtig von statten gehen. Die übliche Benutzerauthentifizierung um einen Meetingraum zu erstellen habe ich mir gespart, schließlich soll ja via JWT-Token authentifiziert werden. Ganz am Anfang spare ich mir auch das, um die Zusammenarbeit zwischen Workadventure und Jitsi-Meet Server grundlegend zu testen.
  • Die JWT-Authentifizierung ist so einfach wie schwierig umzusetzen. Eigentlich muss nur das Modul jitsi-meet-tokens installiert werden, die Abhängigkeitsprobleme können einen aber in den Wahnsinn treiben. Sollte dieser aber einmal laufen, kann man die Authentifizierung auf Token umstellen. Der virtuelle Host (aus hostnamectl) wird von „plain“ auf authentication = „token“ umgestellt. App_id und app_secret werden vergeben. Dem „muc“ wird noch die „token_verification“; ermöglicht.
  • Die verwendeten app_id und app_secret werden jetzt in der .env des Workadventure-Servers als JITSI_ISS= und SECRET_JITSI_KEY= eingetragen.
  • Nach Docker compose down / up sollte der Workadventure Server sich jetzt beim Jitsi anmelden und einen Meetingraum generieren. Die Authentifizierung bremst ein wenig beim erstellen oder betreten des Raumes, bietet aber ein gutes Maß an Privatsphäre.
  • Um die Last auf dem Jitsi-Server zu verteilen kann Jitsi-Meet von Hause aus eine sogenannte Videobridge benutzen und verteilt die Meetingräume so auf verschiedenen verbundenen Servern. Diese Option hatten wir zwar vorbereitet, kam aber Aufgrund der auf „Wahnsinnige Geschwindigkeit“ dimensionierten Server nicht zum Einsatz. Wir hatten geplant bei Performance-Engpässen eine (fertig konfigurierte) Videobridge zu klonen, auf 32 Prozessoren und 64 GB Ram hochzuskalieren und zu starten, im Prinzip könnten wir das beliebig oft wiederholen und damit das Jitsi-Meet Backend erweitern.
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lessions learned 3

technische learnings
Teil 4

4. Jetzt kommen wir aber tatsächlich zur Technik.

Opensource vom Volume bis zum Mauszeiger. Eine weitere Studie. Eine weitere Herausforderung.

Nachdem wir die Event-Software festgelegt hatten konnten wir alle weiteren Services festnageln. Die meisten der unten angeführten Projekte benötigen noch weitere technische Komponenten bzw. enabling Services, die aber häufig einfach als abhängige Pakete mit installiert und von der Paketverwaltung konfiguriert wurden und so unserer Aufmerksamkeit entgingen. Hier die wichtigsten:

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lessions learned 2

technische learnings
Teil 2 und 3

2. Ein Barcamp, was ist das denn?

Vielen Teilnehmern war genau das nicht klar, darum nochmal zusammengefasst:

Grob gesagt treffen sich viele Interessierte zu einem bestimmten Thema an einem Ort.

Am ersten Abend schreibt jeder das, was er gerne wissen möchte oder worüber er etwas sagen möchte, auf ein Blatt und heftet es an eine große Pinnwand. Weitere Interessierte können sich mit hinzufügen. Sollten mindestens 3 Teilnehmer auf einem Blatt stehen wird ein Act daraus. Dieser bekommt von der Orga Zeit und Raum auf dem Barcamp.

Anschließend (oder am nächsten Tag) wird fleißig in den Acts diskutiert. Sollten sich neue Vorträge oder Interessen(-wünsche) ergeben werden diese auf die o.a. Pinnwand gesetzt. Sobald wieder die Mindestzahl an interessierten gefunden wurde entsteht ein neuer Act. Dadurch ergibt sich eine sehr dynamische Veranstaltung, die den Interessen der Teilnehmer, die sich möglicherweise während des Barcamps mehrfach verändern, gut folgen kann. Ein weiterer Vorteil zu gebuchten Vorträgen ist, dass Teilnehmer auf unterschiedlichem Erfahrungslevel die sich über- oder unterfordert sehen, einen eigenen Act kreieren können, der ihrem Stand entspricht.

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lessions learned 1

technische learnings Teil 1

Technisch betrachtet war die Erstellung des Events anspruchsvoll aber nur in wenigen Punkten herausfordernd, dafür war eine große Menge handwerklicher Tätigkeiten nötig. Die Punkte „OpenSource“ und „Gamification“ haben die Messlatte allerdings auf ein gewisses Level angehoben. Als große Einstiegshürde, wie bei vielen Opensource Projekten stellte sich die Recherche nach der passenden Software dar, siehe Bild. Teilweise war die Dokumentation bzw. die Installationsanleitung „ein wenig“ lückenhaft.

1. Aller Anfang ist schwer

Nun gut – „Anfang“ ist nach 25 Jahren OpenSource-Erfahrung nicht ganz der richtige Ausdruck, für dieses Projekt standen wir aber irgendwann mal ganz am Anfang.

1.1 Nachdem die Planung für ein reales Treffen aufgrund von Kontaktbeschränkungen vor immer mehr Hürden gestellt wurde, sahen wir uns nach einer geeigneten Software aus dem OpenSource-Bereich um. Dies kann insbesondere bei FOSS-Software eine frustrierende Erfahrung sein. Nach dem wir etwa 30 Objekte erfasst hatten mussten diese einer Sicht- und Funktionsprüfung unterzogen werden. Diese besteht meist aus: virtuellen Server aufsetzten, Software darauf installieren, passend Konfigurieren und testen, was je nach Reifegrad der Software unterschiedlich schwierig und langwierig ausfällt.

1.2 Wir erstellten dazu ein grobes Konzept und überprüften die Eignung für das geplante Event anhand einiger Eckpunkte wie Ressourcenbedarf (beim Client), Usability, Spaßfaktor, Gesamterstellungsaufwand, Risikobewertung (Stabilität) und TCO. Es blieben 3 Kandidaten übrig, von denen einer wegen hoher Anforderung an die Teilnehmer-Technik zur Seite gelegt wurde.

1.3 Wir schlugen dem Vorstand von Opencaching e.V., dem Betreiber der Plattform www.opencaching.de, vor, das Jahresevent mit einer der beiden verbliebenen Lösungen virtuell abzuhalten. Nach etwa einer Stunde Diskussion hatten wir eine Einigung und das entsprechende Go um loszulegen und eine Workadventure Umgebung vorzubereiten.

1.4 Aus dem Grobkonzept wurde ein Veranstaltungskonzept erarbeitet. Das stellte uns vor einige größere Probleme, denn der Betrieb der Plattform während des Events würde uns eventuell auslasten (im Nachhinein hatten wir gut geplant und konnten viel virtuelle Präsenz zeigen) so das wir selbst kein Programm anbieten konnten. Durch einen Zufall bei der Suche nach einer Planungssoftware stießen wir auf die Barcamp-Idee.

1.5 Der Plan stand: Ein Barcamp in Workadventure, mit Jitsi-Meet als Backend, mit virtuellen Caches, Video- und Livebeiträgen.

Fortsetzung folgt …

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Ein unfreiwilliger Test

Vor ein paar Wochen sah ich mich unerwartet einem Problem gegenüber. Während ich geschäftlich für etwa 3 Wochen unterwegs war, meldete sich ziemlich zu Anfang dieser Tour meine Festplatte mit ein paar recht deutlichen Anzeichen von Arbeitsverweigerung. Das Herstellertool bescheinigte mir zwar 98% Restlebensdauer verfügbar, doch spontane Read Only gemountete Partitionen und ein teilweise recht merkwürdiges Verhalten meines Laptops machten mich unruhig. Nach einigen Tests war ich mir ziemlich sicher das kein Virus am Werk, jedoch die verbaute SSD Ursache des einfrierenden Desktops war.

Ich entschied mich das System über eines bootbares Live-System weiter zu betreiben. Auf meinem 8 GB USB-Stick testete ich verschiedene verfügbare Distributionen.

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Wow! Dafür, dass wir nur eine virtuelle Alternative zu einem Treffen in München gesucht haben, war es toll und einzigartig. Die vielen positiven Rückmeldungen und die interessanten Treffen während des Events waren wirklich super.

Wie bei einem echten Treffen war es möglich mit der Leitung und den Menschen hinter www.opencaching.de in Kontakt zu treten, mit ihnen zu plaudern und Fragen zu stellen. In diesem besonderen Fall war es sogar möglich in einem hauptsächlich Opencaching betreffenden Quiz das eigene Wissen mit dem Support und den Köpfen hinter den Kulissen zu messen.

In zahlreichen Workshops wurden Themen rund ums Cachen beleuchtet und erläutert.

Viele Meetingräume boten die Gelegenheit mit bekannten und neuen Gesichtern ins Gespräch zu kommen.

Das Thema Cachen musste zwar reduziert gestaltet werden, aber mit 27 deutschlandweit machbaren HQ-Caches haben wir auch hier ein schönes Angebot aus der Cachercommunity bekommen.

Ganz bewusst haben wir so wenig „Überwachungssoftware“ wie irgend möglich eingesetzt. Die Besucherzähler sind deswegen nicht überragend präzise, lieferten aber einige interessante Zahlen. So waren von 88 Besuchern auf der Einstiegsseite 70 in der HQ-Welt. 63 Teilnehmer waren gleichzeitig in der HQ-Welt (wobei das der am wenigsten verlässliche Zähler ist und Mehrfachnennungen möglich wären).

Wir hatten 18 einzelne Programmpunkte die von den Teilnehmern selbst unterhaltsam gestaltet wurden.

Wir hatten Vor-, Haupt-, Zwischen- und Nachevents und für alle die nicht genug bekommen konnten haben wir die Verlängerung noch mal verlängert. Heute am 10. September 2021 ist aber wirklich, wirklich, wirklich Schluss!

Danke! Danke fürs Mithelfen, danke fürs Mitmachen, danke fürs Vorbeischauen.

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Die #OCHQ8-Challenge geht zu Ende!

Am Sonntag, den 15.08.2021 um 12:00 Mittag – High Noon sozusagen – geth die #OCHQ8-Challenge zu Ende. Anschließend ermitteln wir den Sieger und verkünden ihn.
Das Gewinnerblid ziert dann den Eingang zur HQ-Welt, deren Name ja gerade fleißig ermittelt wird.

Nicht an der Challenge beteiligt: Der Feldberg…

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Ihr habt die Wahl!

Das ist DER definitive „Call to Action“ bei dem ihr alle aktiv werden könnt. Die Umfrage steht. Ein Barcamp lebt von nehmen und noch viel mehr geben, also gebt der HQ-Welt einen Namen!

Unter: https://hq8.wimmer-edv.de/apps/polls/s/hiK0uZKd2bJxvd0L könnt ihr euch die bisherigen Vorschläge ansehen, weitere Vorschläge hinzufügen und vor allem könnt ihr abstimmen welche Namen euch am besten gefallen.

Ihr könnt beliebig vielen Namen eure Stimme geben. Der Name mit den meisten Stimmen gewinnt. Sollten mehrere Namen gleich viele Stimmen bekommen würfle ich das Ergebnis aus.

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OC16DA4 – Das preVIEWevent ist da!

Für alle Coder, Early Adopter, Barcamper und Neugierigen:

Das preVIEWevent!

Die eigentliche OCHQ8 Event-Map ist zwar noch nicht ganz fertig, aber wir können uns schon mal zu einem Planungsmeeting treffen. Insbesondere alle, die „Inworld“ -Caches oder -Acts planen, sollten sich diese erste Vorstellung / Vorbesprechung nicht entgehen lassen.

Dies ist auch das richtige Event für alle die nicht wissen ob ihre Hardware geeignet ist, da wir uns im Vergleich zum Main-Event viel mehr Zeit für den einzelnen nehmen wollen.

Die Teilnahme ist ganz einfach, ihr braucht nur einen PC oder Laptop, mittlerweile funktioniert es auch mit einem (leistungsfähigen) Tablet oder Smartphone. Webcam und Mikrofon (evtl. Headset) sind zwar nicht zwingend erforderlich, aber ohne wird die Teilnahme vermutlich sehr mühselig.

Am Eventtag (findet ihr auf der Opencaching Webseite) geht ihr auf die Seite www.wimmer.bayern, dort findet ihr einen Link der euch in Workadventure bringt. Für alle Fälle haben wir auch ein Erklärbär-Video verlinkt.

Während ihr prinzipiell jederzeit Inworld mit uns und untereinander quatschen könnt, haben wir für 20:00 Uhr eine Besprechung in der Dinner-Lounge (rechts vom Eingang) geplant, bei der wir näher auf die Themen Barcamp-Acts, Custom Maps und Inworld-Caches eingehen wollen.

Bitte meldet euch rechtzeitig an, damit wir die Server richtig dimensionieren können und keine Engpässe auftreten.

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Der absolute Hit!

Ich kann es selbst kaum glauben, die Mobile-Version ist da. Die wirklich fleißigen Jungs von The Coding Machine (TCM), die Entwickler von Workadventure, haben dieses vielfach erbetene Feature in den Master-Code aufgenommen. Die HQ-Welt kann jetzt auch mit Smartphone und Tablet besucht werden. Allerdings musste ich bei meinen Versuchen noch ein paar Abstriche bzgl. der Grafikanzeige machen. Ich habe sofort die Arbeiten an einer mobile-freundlich(er)en Version der Map aufgenommen, trotzdem befürchte ich, dass ich nicht alle Nachteile beseitigen kann. Nichtsdestotroz ist jetzt die Teilnahme auch mobil möglich.